Wichtiges auf einem Blick
Die Objektplanung und Ausführung obliegt dem Architekturbüro Dipl.-Ing Gregor Schröder.
Das Gebäude wird als KfW Energieeffizienzhaus 70 (alte Bezeichnung: Kfw-60-Haus) erstellt. Die Anforderungen der neusten Energiesparverordnung (EnEV) werden erfüllt. Nach Fertigstellung des Objektes erhält der Käufer einen Energieausweis gem. § 13 der Energieeinsparverordnung. Das Bauvorhaben wird gemäß des Leistungsbildes dieser Baubeschreibung, sowie den Festlegungen innerhalb des Notarvertrages zum Festpreis erstellt.
Die in den Grundrissen eingezeichneten Einrichtungsgegenstände und -objekte dienen lediglich der besseren Vorstellungsmöglichkeit und sind ebenso wie nicht erkennbare Mehrleistungen, z.B. durch Änderungs-, Zusatz- und Sonderwünsche nicht im Kaufpreis enthalten. Die Baustoff-, Materialauswahl und die Farbgestaltung der Allgemeinbereiche erfolgt durch den Architekten.
Nicht im Kaufpreis enthalten sind Kosten für:
Die technische Baubetreuung umfasst sämtliche Architekten- und Ingenieurleistungen im Zusammenhang mit der Planung und Erstellung des Wohnhauses, einschl. der statischen Berechnung, der Antragstellung für Regen- und Schmutzwasserentwässerung, sowie Erstellung des Schall- und Wärmeschutznachweises.
Die Baugrube wird ausgehoben und überschüssiger Boden abgefahren. Nach Fertigstellung des Kellers wird der Arbeitsraum mit geeignetem Boden verfüllt.
Kellergeschoss:
Die Gründung und Erstellung Sohle erfolgt gem. den statischen Erfordernissen in Stahlbeton. Die Außen- und Innenwände werden je nach Anforderungen in Stahlbeton oder Kalksandstein ausgeführt. Als Fenster werden Leibungskellerfenster mit verzinkten-, einbruchsgesicherten Gittern eingebaut. Kellergeschossdecke und Kellertreppe aus Stahlbeton gem. den statischen Anforderungen.
Wohngeschosse:
Außenwände je nach Anforderungen aus Kalksandsteinen oder Stahlbeton mit einem Wärmedämmverbundsystem gemäß Anforderungen der EnEV. Tragende Innenwände aus Kalksandstein oder Stahlbeton mit glattem Wandputz (Kalk-Zement-Putz). Nichttragende Innenwände je nach Anforderungen in Kalksand- und Gasbetonsteinen oder Leichtbaumontagewänden. Geschossdecken und Geschosstreppen werden aus Stahlbeton erstellt.
Der Dachstuhl und die Balkenlage über dem obersten Wohngeschoss werden aus Nadelholz gem. der statischen Berechnung und den Regeln des Zimmererhandwerkes erstellt. Die Traufen- und Ortganguntersichten werden mit weißen Kunststoffprofilbrettern verschalt.
Die Dacheindeckung erfolgt mit Tondachziegeln. Alle Blecharbeiten wie umlaufende Verkleidung der Trauf und Stirnbretter, sowie die Dachkehlen, Dachrinnen und Fallrohre werden in Zink erstellt.
Die Beheizung und die Warmwasserbereitung erfolgt über eine gasbefeuerte und Solarunterstützte Zentralheizung. Das Rohrleitungssystem besteht aus Kupferrohren oder Verbundmaterial. Die Wärmeabgabe erfolgt über Ventil- Plattenheizkörper mit Thermostatventilen. Die Abrechnung erfolgt durch Zähler im Versorgungsraum oder in den Wohnungen.
Die Warm- und Kaltwasserleitungen bestehen aus Kupfer- oder Kunststoffrohren. Die Entwässerungsleitungen aus Guss und PVC-Rohren die entsprechend den gültigen Schallschutzanforderungen gedämmt werden. Sanitäre Einrichtungsgegenstände Fabrikat Conzept.
Barrierefreies Badezimmer:
Waschtisch (Carola) 65 cm, mit verchromter Einhebel-Mischbatterie und Excenter-Ablaufgarnitur, Rundspiegel (60 cm) mit Facettenschliff und indirekter Befestigung, Diana-Aktiv- Handtuschhalter Wandhängendes Tiefspül-WC (Carola), WC-Sitz und Spülkasten mit Sparfunktion (Geberit), Diana-Aktiv Papierhalter Dusche bodengleich gefliest, Aufputz-Thermostat-Mischbatterie und Conzept 100 Brausegarnitur
Anschlussmöglichkeit für eine Waschmaschine
Küche:
Anschlußmöglichkeit für Spüle mit Warm- und Kaltwasser, Anschluss für Spülmaschine
Wasch- und Trockenraum:
Anschlußmöglichkeit für Waschmaschine, Anschlußmöglichkeit für Kondenstrockner
Ausgussbecken mit Abdeckrost und Aufputzmischbatterie.
Die Elektroinstallation wird nach den gültigen VDE-Vorschriften ausgeführt. Der Zählerschrank wird im Hausanschlussraum installiert. Jede Wohnung erhält eine separate Unterverteilung mit entsprechenden Sicherungen und Schutzschaltern. Als Klingelanlage wird ein Wohnungstelefon mit Video-Gegensprech-Anlage, elektr. Türöffner und Notruffunktion eingebaut.
Ausstattung:
Wohnen / Essen:
1 Deckenlampenanschluss mit Wechselschaltung
1 Deckenlampenanschluss mit Ausschaltung
2 Doppelsteckdosen3 Steckdosen
1 Telefonanschluss
1 Antennenanschluss
1 Schalter für Wandlampe der Terrasse/Balkon
1 Schalter für Außensteckdose der Terrasse/Balkon
Küche:
1 Deckenlampenanschluss mit Ausschaltung
3 Doppelsteckdosen
2 Steckdosen
1 Anschluss für Elektroherd
1 Anschluss für Dunstabzugshaube
1 Anschluss für Spülmaschine
Schlafen:
1 Deckenlampenanschluss mit Wechselschaltung
3 Doppelsteckdosen
1 Steckdose
1 Telefonanschluss
1 Antennenanschluss
Bad:
1 Deckenlampenanschl. mit Kontrollschalter außen
2 Wandlampenanschlüsse über dem Waschtisch mit Schalter
3 Steckdosen
1 Anschluss für Waschmaschine
Flur:
1 bis 2 Deckenlampenanschlüsse mit Wechselschaltung
2 Steckdosen
Abstellraum:
1 Deckenlampenanschluss mit Ausschaltung
1 Steckdose
Waschen/Trocknen:
1 Anschluss für Waschmaschine
1 Anschluss für Kondenstrockner
Es werden wärmeschutzverglaste, weiße Kunststofffenster aus Hart-PVCMehrkammer- Hohlprofil entsprechend der Vorgaben der EnEV und den Anforderungen an den Schallschutz eingebaut. Die Rollladenkästen bestehen aus Polysterol-Hartschaum-Fertigteilen mit Wärmedämmung gemäß der EnEV. Als Rollladen werden elektrisch betrieben, lichtgraue Kunststoffrolladen eingebaut.
Äußere Fensterbänke als weißeloxierte-Alubänke (passend zu den Fenstern), die inneren Fensterbänke aus Marmor Bianco Carara.
In allen Räumen der Wohngeschosse wird ein schwimmender Zementestrich mit erforderlicher Wärme- und Schalldämmung gemäß DIN 4105 und 4109 eingebaut.
Die Deckenflächen und Dachschrägen im Dachgeschoss werden unter den Sparren bzw. Kehlbalken mit Gipskartonplatten auf Traglattung verkleidet. Die Dämmung zwischen den Sparren bzw. Kehlbalken wird gemäß den Anforderungen der EnEV ausgeführt.
Wandfliesen:
Verfliesung des Bades deckenhoch mit Fliesen gem. Bemusterung durch den Architekten (Materialpreis der Fliesen: bis 25,-€/m²)
Küchenspiegel:
Verfliesung der Wand hinter der Arbeitsfläche mit einem ca. 60 cm hohem Fliesenspiegel aus Fliesen Fliesen gem. Bemusterung durch den Architekten (Materialpreis der Fliesen: bis 30,-€/m²)
Bodenfliesen:
Die Bodenflächen der Küche, Bad (rutschsicher), Flur und Abstellraum erhalten Belag aus Fliesen gem. Bemusterung durch den Architekten (Materialpreis der Fliesen: bis 25,- €/m²)
Es werden endbehandelte, glatte Türblätter mit Futter und Bekleidung (CPL-Dekoroberfläche), Einsteckschloss, Leichtmetallbeschlägen und einer Edelstahl-Drückergarnitur (Hoppe oder gleichwertig) einschl. Rosetten eingebaut.
Die Wohnungseingangstür entspricht in ihrer Optik den Innentüren, wird jedoch als Sicherheitstür (WK2) mit Schallexleiste und Sicherheitsschließzylinder ausgeführt.
Die Bodenflächen in den Wohn- und Schlafzimmern werden mit Echtholzparkett (Eiche-Mosaik) belegt.
Alle Wandflächen der Wohnräume die keinen Fliesenbelag erhalten, werden mit Raufasertapeten tapeziert und erhalten einem waschfesten, weißen (RAL 9016) Dispersionsanstrich. Die Deckenflächen der Wohnräume werden glatt verspachtelt und ebenfalls weiß gestrichen.
Der Bodenbelag wird mit frostfesten Betonwerksteinplatten als Stelzbelag ausgeführt. Die Balkone erhalten ein gemauertes Brüstungsgeländer, entsprechend den Darstellungen in den Ansichtszeichnungen.
Die Erstellung der Außenanlagen, einschl. dem Anlegen der Grünflächen, die Herstellung der Hauseingangsbereiche, sowie der Zufahrt, erfolgt entsprechend den Darstellungen im Lageplan.
Die Küchen der Wohnungen werden mit Markeneinbauküchen einschl. Elektrogeräten bis zu einem Preis von 2.500 €/Stück ausgestattet.
Die Treppen werden als Stahlbetontreppen und Geländern aus lackiertem bzw. beschichteten Stahlrohrprofilen ausgeführt. Treppen- und Bodenbeläge aus Fliesen gem. Bemusterung durch den Architekten. Die Wand- bzw. Deckenflächen erhalten Tapeten und/oder Leichtputze mit Dispersionsanstrich. Beleuchtung entsprechend den VDE-Vorschriften mit Leuchten über Ausschaltungen, Tastern und Bewegungsmeldern.
Wie in den Grundrissen dargestellt wird ein vom Keller bis zum Dachgeschoss führender, behindertengerechter Aufzug mit Notrufausstattung eingebaut.
Preise:
Die in der Baubeschreibung angegebenen Preise beinhalten die z.Z. gültige gesetzliche Mehrwertsteuer
Ausführung:
Alle Arbeiten werden durch ausgewählte Handwerksfirmen und Fachleute in hoher Qualität nach DIN und sonstigen gesetzlichen Vorschriften ausgeführt.
Situation:
Das Projekt wurde in Abstimmung mit den zuständigen Baubehörden der Stadt Osnabrück entwickelt.
Baubeginn März 2010
Fertigstellung Mai 2011